Ratgeber für reine Haut und die Rolle von Cannabinoiden

In diesem Beitrag erklären wir für dich die grundlegenden Funktionen der Haut und welche Rolle Cannabinoide für ihre Gesundheit spielen.

reine Haut

Um unsere Haut wirklich effektiv zu pflegen müssen wir verstehen wie sie aufgebaut ist und welche Prozesse in (und auf) ihr ablaufen.

Basic Knowhow zur Haut

Im Wesentlichen unterscheiden wir drei Hautschichten. Diese setzen sich z.B. aus abgestorbenen Hautzellen, den ersten feinen Blutgefäßen, Nervenenden, Haarwurzeln, Schweiß- und Talgdrüsen und Fettgewebe zusammen. Soweit zu den „körpereigenen“ Bestandteilen. Außerdem leben in unserer Epidermis mehrere Milliarden Pilze, Viren und Bakterien in Einklang mit unserer Haut. Sie stellen eine wichtige Schutzschicht gegen externe, potentiell schädliche, Mikroben sowie Krankheitserreger und Strahlung jeglicher Art dar. Die Haut reagiert empfindlich auf solche Mikroben und Medikamente wie Antibiotika. Ein fragiles Gleichgewicht zwischen den einzelnen Systemen in der Haut sichert dabei deren Funktionalität. Hierzu dient unter anderem ein im ganzen Körper vorhandenes Steuersystem – das Endocannabinoid-System. Die körpereigenen Cannabinoide regulieren die Talg- und Fettproduktion, das Haarwachstum, die Talgproduktion und im Verletzungsfall auch Entzündungsprozesse. Eine Fehlfunktion dieses Systems begünstigt die Entstehung von Hautkrankheiten.

Hautpflege allgemein

Mit dem Begriff „Hautpflege“ assoziiert man meistens Produkte wie Salben, Peelings und Co. Doch diese sollten nur einen Teil der Aufmerksamkeit genießen, die man seiner Haut zukommen lässt. Wesentlich wichtiger sind simple aber sehr grundlegende Maßnahmen zum Schutz und Wohlergehen der Haut.

Äußere Einwirkungen: die Haut im Gesicht ist wesentlich sensibler als am Rest des Körpers. Daher sollte man vermeiden sich tagsüber häufig ins Gesicht zu fassen. Schädliche Stoffe können gerade hier die Hautbarriere auf die Probe stellen. Durch Schleimhäute wie Mund, Nase oder Augen gelangen diese schneller in den Organismus. Ferner empfiehlt es sich Gegenstände mit regelmäßigem Kontakt zum Gesicht rein zu halten, z.B. den Kopfkissenbezug häufig zu wechseln und das Smartphone Display regelmäßig zu desinfizieren. Sportler sollten nach schweißtreibenden Trainings unverzüglich Duschen. Feuchte Haut bindet nämlich besonders viel Aerosole aus der Luft und transportiert diese zu den Schleimhäuten und Körperöffnungen. Regelmäßige Reinigung mit Seife ist wichtig. Dennoch sollte man bei empfindlicher Haut auf unparfümierte Produkte zurückgreifen und mechanische statt chemische Peelings verwenden.

Als Einflussfaktoren von Innen sollte eine verträgliche und nährstoffreiche Ernährung sowie ausreichend qualitativer Schlaf als Grundlage verstanden werden. Das gilt übrigens auch für die Gesundheit im Allgemeinen. Darüber hinaus sind Nährstoff- und Vitaminpräparate (insbesondere B-Vitamine) nicht zu empfehlen, es sei denn ein diagnostizierter Mangel liegt vor. Menschen mit hoher mentaler Stressauslastung sollten diese mit Entspannungstechniken und/oder regelmäßigem Sport ausgleichen.

Cannabidiol (CBD) und die Haut

Wenn man eine reine Haut anstrebt, ist die Einnahme von CBD kein Ersatz für die oben genannten Maßnahmen. Dennoch kann es für den Körper schwierig sein, ein etabliertes Ungleichgewicht im Hauthaushalt aus eigener Kraft wieder herzustellen. Gerade ein Teufelskreislauf wie der des Juckreizes und des darauffolgenden Kratzens schädigt nicht nur die Hautbarriere, sondern belastet Betroffene zusätzlich mental. Hierbei kann CBD durch seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung helfen unerwünschte Symptome wie Rötungen oder Jucken zu verbessern. Die eingenommenen Phytocannabinoide können die Funktion körpereigener Endocannabinoide vorübergehend unterstützen. So kann z.B. ein Hormongleichgewicht wiederhergestellt und somit auch die Ursache für die Hautprobleme therapiert werden. Beispielsweise wirkt CBD einer Überproduktion von Talg (Akne) oder Hornhaut (Schuppenflechte) entgegen. Durch die gute Fettlöslichkeit kann man CBD auch einfach in Salben weiterverarbeiten. Im Vergleich zu medikamentösen Therapien besitzen CBD Präparate (ob als Öl, verdampft oder als Salbe) keine merklichen Neben- und Wechselwirkungen.

CBD-Öl

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass bei dem komplexen und vielseitigen Thema Hautreinheit bereits mit einfachen Maßnahmen geholfen werden kann. Gerade empfindliche Hauttypen müssen Angewohnheiten des modernen Lebensstils mit Vorsicht handhaben. Ist das natürliche Gleichgewicht aber einmal geschädigt, kann CBD helfen sowohl Symptome als auch Ursachen zu beheben. Gleichzeitig kann es ohne Bedenken als Ergänzung zu traditionellen Heilmethoden verwendet werden.